Diakonie Neuendettelsau

Sonderpädagogisches Förderzentrum
St. Laurentius Neuendettelsau

Der "Mobile Sonderpädagogische Dienst" (MSD)

Der MSD bietet verschiedene Beratungs- und Förderangebote für Schüler, Erziehungsberechtigte und Lehrer an Grund- und Mittelschulen. 

Was ist das Ziel des "Mobilen sonderpädagogischen Dienstes"? 

Ziel ist es, Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen Lernen, Sprache und emotional-soziale Entwicklung auf vielfältige Weise zu unterstützen. Dies geschieht im Rahmen von  

  • Beratungen von Erziehungsberechtigten und Lehrkräften der Grund- und Mittelschulen
  • Förderkursen am SFZ St. Laurentius
    
In diesen Kursen werden acht bis zehn Schüler von ein bis zwei Sonderpädagogen intensiv angeleitet, Strategien zur Bewältigung der Anforderungen an der Grund- oder Mittelschule zu entwickeln. Die Anmeldung erfolgt über die zuständige Grund- oder Mittelschule.
  • Kooperationsklassen
    Das sind Klassen an Grund- und Mittelschulen, in denen Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf mit der Unterstützung durch einen MSD-Mitarbeiter gemeinsam unterrichtet werden. Der sonderpädagogische Förderbedarf der Schüler in einer Kooperationsklasse sollte mit zeitweiser Unterstützung durch den MSD so abgedeckt werden können, dass sie erfolgreich an der Grund- und Mittelschule lernen können.
  • Schulen mit dem Schulprofil Inklusion
    
An Grund- und Mittelschulen mit dem Schulprofil Inklusion arbeitet stundenweise ein Sonderpädagoge des SFZ St. Laurentius. Dieser unterstützt die Schule vor Ort bei der inklusiven Beschulung von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

Wer arbeitet im "Mobilen Sonderpädagogischen Dienst"?

Im MSD arbeiten Sonderpädagogen, die aufgrund ihrer Ausbildungen und ihrer unterrichtlichen Tätigkeiten zu den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache und emotional-soziale Entwicklung kompetent Einschätzungen und Fördervorschläge geben können. 

Wie arbeitet der "Mobile Sonderpädagogische Dienst"? 

  • Beratung von Lehrkräften, Erziehungsberechtigten und Schülern 
  • Diagnostik in den Bereichen Lernen, Sprache und emotional-soziale Entwicklung
  • Planung und Koordination der Förderung für Schüler mit einem Förderbedarf in den Bereichen Lernen, Sprache und emotional-soziale Entwicklung
  • Fortbildungsangebote für Lehrkräfte

Wann kann der "Mobile Sonderpädagogische Dienst" eingeschaltet werden?

Immer dann, wenn Schwierigkeiten in den Bereichen Lernen, Sprache und emotional-soziale Entwicklung beobachtet werden, die eine Abklärung und / oder zusätzliche Förderung notwendig erscheinen lassen. 

Wie kann man den "Mobilen Sonderpädagogischen Dienst" beauftragen?

Die Schulleitung der Grund- und Mittelschule stellt auf Wunsch der Klassenlehrkraft oder der Erziehungsberechtigten beim Förderzentrum St. Laurentius einen "Antrag auf eine sonderpädagogische Überprüfung".  

Was macht der "Mobile Sonderpädagogische Dienst" nach der Beauftragung?

In der Regel wird der MSD zunächst das Kind in der Unterrichtssituation beobachten. Anschließend wird er mit dem Kind – das Einverständnis der Erziehungsberechtigten vorausgesetzt – in der Einzelsituation eine Lernstandsdiagnostik durchführen. Falls notwendig, wird ein Begabungsverfahren eingesetzt, um beispielsweise genauere Aussagen zum sonderpädagogischen Förderbedarf und zu Unterstützungsmöglichkeiten treffen zu können. Abschließend findet immer ein Beratungsgespräch mit den Erziehungsberechtigten und Vertretern der Grund- und Mittelschule statt. In diesem informieren wir sie über mögliche Förderangebote und Förderorte. Die Vereinbarungen des Gesprächs werden in einem "Förderdiagnostischen Bericht" oder bei einem Schulwechsel an eine Förderschule in einem "Sonderpädagogischen Gutachten" festgehalten.

Kontakt:

Martina Beltzner

0 98 74 / 86-3 20
martina.beltzner​ (at) ​diakonieneuendettelsau.de